Wir sind so faule säcke und haben einfach vergessen das tourtagebuch weiter zu schreiben. zum glück gibts kristeenager, die alles mit ihrem handy dokumentiert hat. natürlich auch immer im bild: kristeenager selbst!
Freitag, 21.11.2011, Heidelberg
Donnerstag, 20.11.2011, Köln
Mittwoch, 19.01.2011, Münster
kein video. keine erinnerung. ihr wisst was das heißt.
Dienstag, 18.01.2011, Trier
Montag 17.01.2011, Stuttgart -Blue Monday
Sonntag, 16.01.2011, immernoch Augsburg OFFDAY
Samstag, 15.01.2011, Augsburg
Wir haben unser Gehirn vernichtet…leider gibts deshalb kein Tourtagebuch. Ich glaub es war super!!!
Freitag, 14.01.2011, Saarbrücken von Luise Fuckface
Saarbrücken geht steil und lynn muss zurück nach berlin zu einem harry potter workshop. jetzt muss luise ran und schreiben.
Saarbrücken ist eine sehr schöne stadt und bei H&M gabs sehr schöne schnäppchen. auch bei newyorker. da wurde dann erstmal das taschengeld der letzten wochen auf den kopp gekloppt.
alle waren sehr aufgeregt…wir hatten eine neue vorband. protokumpel haben von uns die schnauze voll und brauchten dringend einen urlaub.
klar haben wir sie vermisst…aber FRISCHFLEISCH da geht nix drüber. 1,…2,…jetzt! sind auch sehr attraktive junge männer die sehr schöne musik machen.
das sie turbostaatfans sind lässt sich auch nicht verleugnen-
dummerweise, haben die saarbrücker uns einen kasten…achtung jetzt kommt….”kalte muschi” geschenkt.
das werdet ihr nicht kennen denn 1. gibts das nur hier in der garage bzw. gabs und 2. ist es einfach wiederlich.
billigrotwein mit cola. PROBIERT DAS NIEMALS!!! fräulein höhnflug, managerin der süßen boys hat den halben kasten ganz allein gekippt. in heidelberg treffen wir uns wieder und mal gucken ob sie uns dann noch kennt.
der auftritt war viel aua. saarbrücker leute zeigen ihre zuneigung gerne mit geworfenen glasflaschen und spucke. auch ziehen die männer sich hier gerne aus und die mädchen schreien besonders laut.
es war wunderschön!!!!
unserem gitarristen ist nich nur ne seite gerissen sondern auch gleich die ersatzgitarre in arsch gegangen. jetzt mussten wir vollplayback spielen und keiner hat dazu gepost ;( er war ganz wütend und hat den schönen gitarrenständer zerkloppt.
auf der neunzigerparty danach haben uns die hells angels vor grabschern beschützt und draußen wurde bei unser abfahrt jemand angefahren…also nich von uns.
total crazy…saarbrücken hats drauf.
hier noch ein schönes foto damit ihr uns nicht vergesst: 
Donnerstag, 13.01.2011, München von Lynn Love
01:00 Im Nightliner. Alle sind betrunken. Außer ich natürlich. Die Atzen hämmern aus den Boxen. Und Hardcore Vibes. Ich binnen einen Spacer Frau.
Der Bus wackelt, weil alle im Takt springen. Unser armer Busfahrer. Er kann unglaublicherweise nicht schlafen.
02:22 Echelmeyer beschließt, Ice Ice Baby zu covern.
02:45 Kristeenager, Luise F und Lynn zerkloppen Glitzergitarren auf den Nightliner-Sitzen. Wir spielen 10 Mal hintereinander das Turbonegro-Intro in voller Lautstärke. Steppel filmt. Roischenbacher ist Luftgitarrenkönig. Netja hat Protokumpelsticker auf den Titten. Tag 3 bricht an, der fünfte Tour-Bierkasten wurde soeben geleert.
03:55 Bald sind wir in München. Mittlerweile hab ich Netjas Protokumpel-Sticker auf den Titten. Im Radio läuft Punjabi MC. Chips und Rafaelo sind am Start. Dazu Whisky-Cola.
04:25 Alle sind im Bett. Netja und ich sitzen noch in der Lounge und reden über Kerle. Mein Mund stinkt nach Fanta. Die Lounge ist völlig verwüstet.
11:45 Die Band ist wach und traut sich nicht aus dem Bus. Draußen herrscht Sauwetter. Chrü möchte sich gern rasieren, aber er traut sich nicht in die Bustoilette, weil darin ein ominöser Geruch herrscht. Echelmeyer und Roischenbacher sitzen in der Lounge am Laptop und basteln einen Song. Er heißt: „Echelmeyer Roischenbacher“.
12:30 Unser Club heißt heute „Backstage“. Irreführend, wenn man das Clubpersonal nach dem Weg in den Backstage fragt, wo unser Frühstück steht. Bis wir vor unseren Tellern stehen, haben wir eine weite Reise durch das Labyrinth des Clubs hinter uns. Keiner hat Bock auf Duschen. Nur Tina und Steppel packens. Der Rest macht heute Jackson.
16:00 Wir komern im Backstage auf den Couchen. Luises TV-Stick funktioniert nicht. Die Stimmung ist im Keller. Es ist 16 Uhr und keiner von uns hat bisher auch nur ein Bier aufgemacht.
18:00 Echi traut sich ans Bier ran. Essenszeit. Heute gibt’s Mexikanisch in oberleckerer Ausführung. Schön scharf! Ihr wisst ja was das heißt…aua!
18:55 Wir sind zu vollgefressen, um jetzt noch aufzutreten. Tut uns leid, Leute.
20:10 Ich wache auf, um mich herum herrscht Gewusel wie in einem Bienenstock. Anscheinend treten wir doch auf. Halbnackte Crackhuren drängeln sich gegenseitig mit Gezanke vor dem Spiegel. Echelmeyer rezitiert die Band-Ordnung. „Nach 16:00 Uhr wird nicht gezankt!!“ Luise rechtfertigt. „Wir uns heute noch gar nicht gestritten! Das wird jetzt nachgeholt.“
21:30 Protokumpel haben ihre Show erfolgreich zum Besten gebracht. Wir können nicht genug davon hören. Inzwischen hat auch jeder seinen ganz persönlichen Protokumpel-Ohrwurm. Egal, wir müssen jetzt auf die Bühne. Los gehts.
21:45 Unsere Show läuft, die Münchener Fans genießen es. Eine Polonese wird gebildet, eine Wall of Death, Stage Crawl.. sehr kreativ! Der Münchener Durchschnitts-Crackhuren-Fan trägt sein Haar stehts lang, dazu ein locker sitzendes Metal Shirt und pflegt einen natürlichen Körperduft. Weibliche Fans suchen wir vergeblich. Hab gar keinen mit einem Herr der Ringe Shirt gesehen..
22:30 Die Show ist over, Stehfanje und ich sortieren Requisiten. Nebenbei freuen wir uns über den Andrang der Fans. Viele möchten ein Foto mit uns machen. Die Münchener Gastfreundschaft und Umgangsweisen sind ganz anders als die in Nürnberg. Jedoch nicht weniger gewöhnungsbedürftig. Ich bin froh, dass ich meine Unterwäsche noch anhabe.
23:24 Lenz, Christian, Kristeenager, Luise, Doreen und ich sitzen noch im Backstage. Das Bier ist immernoch nicht alle. Aber kann ja noch werden.
23:55 Immernoch Backstage. „Lynn! Mach die Musik aus!“ … „LYNN!“
„Ja mann. Ich bin ja nich dumm. Ich bin nur nich so schnell.“
Mittwoch, 12.01.2011, Nürnberg von Lynn Love
2:00 Der Nightliner startet in Richtung Nürnberg. Der Busfahrer schaukelt uns mit seinem sanften Fahrstil in den Schlaf.
10:17 Wir kriechen aus unseren Kojen und stolpern in den Hirsch, wo wir uns über das Frühstück her machen. Erstklassiges Frühstück. Die Mutigsten von uns gehen sogar duschen. Echi: „Ich glaub ich hab meine Backstage-Pass verloren..“ Haha! Am zweiten Tag.
NIEMAND hat einen Kater.
15:10 Die Band bekommt strikte Anweisungen, keine Flüssigkeiten auf der Bühne zu verspritzen. Diesbezüglich bekommt Lynn anschließend die tausendste Abmahnung oder so. Gestern ist nämlich wegen ihrer Panscherei eine Box ausgefallen.
15:43 Mittagsschlaf ist vorbei. Stehfanje, Luise und Lynn starren in die Laptops. Doreen dreht Kippchen. Roischenbach hat starke Kopfschmerzen. Netja: „Könnt ihr mich einfach anrufen, wenn ich auf die Bühne muss?“
Tina geht zu Kaufland und bringt Intimtücher und Strumpfhosen mit.
16:00 Kristeenager und Doreen spielen doppeltes Lottchen. Sie sitzen zusammen und rauchen Zigaretten. Widerlich. Unsere letzten beiden Raucher. Ich will auch :’(
Doreens Bauchnabel hat sich entzündet, durch die Tütentragerei. Wir haben ein Pflaster drauf geklebt. Fürsorglich was
16:05 Stehfanje ordnet an, dass wir den Jogginghosentag Jogginghosentag sein lassen und statt dessen zwei glorreiche Jogginghosenwochen feiern.
20:30 Der Auftritt geht los. Die 35 Leute, die sich Karten im Vorverkauf geholt haben, sind allesamt erschienen. Man erkennt sie daran, dass sie die einzigen Gäste sind. Sogar Lenz und Christian aus Augsburg sind da. Die haben nen Crackhuren-Fanclub gegründet und soweit ich weiß, sind die beiden auch die einzigen Mitglieder. Viel Platz zum Tanzen in einem 800-Leute-Club. Von der Decke hängt Lametta. Es läuft ganz gut.
21:00 Wir spielen Astronaut, Doreen ist schon wieder kurz davor, von der Bühne zu fallen, Luise holt den Rest aus ihrer heiseren Stimme. Zack-Bumm. Der Strom ist weg. Alles ist duster. Ich stehe im größten Darkroom Europas auf der Bühne.
21:20 Wir sind immernoch dabei, unsere treuen Fans bei Laune zu halten, mit Sekt, flackernden Taschenlampen, einem Megafon und allen Saufsongs, die uns so einfallen. Zwischendurch wird gelegentlich Pony angestimmt. Die Technik ringt immernoch vergeblich um Strom. Die umliegenden Häuser in der Vogelweiherstraße sind dunkel. Wir haben das Viertel lahm gelegt.
22:00 Der Strom geht inzwischen wieder und wir sind erneut voll dabei. Es wird gerockt, gezockt, getanzt, gestanzt, ausgeschenkt, angebettelt, ausgeweidet, angerempelt und umgerannt. Noch schnell „Ich hab keinen Spaß“. Fertig. Wir gehen von der Bühne. Doch die Fans haben andere Pläne.
22:20 Wir stehen immernoch auf der Bühne. Musik haben sie gesagt. Also geben wir ihnen Musik. In der ersten von den verbliebenen drei Reihen hängen Schnapsleichen über die Reling. Haben wir zu viel Alk rausgehauen? Ich bin enttäuscht. Das letzte Lied ist „Lüge“. Doreen und Stehfanje tanzen im Alltagsdress. Sie haben nicht mit Zugabe gerechnet und sich deshalb einfach schonmal umgezogen.
Luise singt nur noch Bruchstücke. Sie hat sich während des Stromausfalls voll laufen lassen und hört nicht auf, die ganze Zeit zu lachen.
23:00 Die letzten Fans verabschieden sich von uns. Ein Junge im weißen Crackhuren-Shirt steht neben mir und beleidigt mich ununterbrochen. Ich habe noch viel zu lernen in der Welt der fränkischen Etikette.
Dienstag, 11.01.2011, Leipsch von Lynn Love
1. Tourtag. es geht lossssssssssssss!
12:00 Uhr mittags in Berlin Reinickendorf losgefahren, sind wir jetzt in.. auf der Autobahn.
13:25 Uhr, auf dem Gang des Nightliners liegen Schuhe verteilt, die Playstation läuft nicht, ABER Dj Bobos und Jack Blacks zarte Stimmen erfreuen unser Gemüt. Und JA! Wir haben einen Nightliner, Leute! Son krasses Ding. Hier haben sogar schon “The Boss Hoss” ihr Sperma über die Ledersitze verteilt.
Kristeenager guckt Jamie Oliver auf ihrem i-Phone. Oder auf ihrem i-Pod. Das weiß ich nich so genau, weil ich die Dinger optisch nicht unterscheiden kann.
Tina Tourmanagerin hackt auch irgendwas in den Computer. Chrü und Roische spielen abwechselnd Slayer-Flipper, ebenfalls auf einem i-Phone. Merch-Mann Steppel darf auch mal ran.
Sehnlich warten wir auf die nächste Tankstelle, weil alle kacken müssen.
13:32 Uhr haben wir die Tanke erreicht. Mädchenzeitschriften wir kommen! Luise ist traurig. Sie hat die Jolie, Joy und die Glamour schon zuhause gekauft und jetzt ist ihr langweilig. “Das neue Wochenend” gibts leider auch nicht.
13:46 Die Uhren haben wir vorgestellt, die erste Runde Radeberger geköpft und auf einen erfolgreichen Tourstart angestoßen. Normalerweise gibts Suff erst ab 16 uhr. Lynn Love trinkt Rockstar Punched (wir verwenden es eigentlich nur zur Reinigung der Bustoilette). Kristeenager trinkt Piccolo. Luise stellt fest, dass wir dringend Sonnenbrillen benötigen. Sie möchte nicht erkannt werden. Aber ich denke, das wird kein Problem sein.
Zum warm werden noch schnell die NOFX-Dvd ”Backstage-Passport” reingeschoben. Wir brauchen Inspiration. Fat Mikes Pillenrucksack ist kleiner als meiner
18:14 Uhr Angekommen! Und weil wir Profis sind, checkt sich der Sound fast von allein. Netjas Vater kommt uns besuchen. Er sieht aus wie der Echelmeyer, nur 2 Köpfe größer. Die Freude ist groß. Und er hat uns die Protokumpels mitgebracht. Mein Herz schlägt schneller.
ABENDESSEN! Es gibt Schnitzel. Und trotzdem bestellen alle nur was vegetarisches. Hier stimmt was nicht!
23:43 Uhr Hinter uns liegt ein Auftritt der Extraklasse, besser als wir verdienen, mit Publikum wie aus der Sahnetorte. Wir sind vorsichtig an diesen Abend herangegangen, denn wir haben Leipzig schon einmal enttäuscht. Ich hoffe, heute konnten wir das wieder gut machen. The toten Crackhuren im Kofferraum for you it is.
Doreen ist beim Tanzen von der Bühne gefallen, deshalb ist sie nun schwer verletzt. Wir brauchen definitiv mehr Sekt beim nächsten Gig, denn die zwei Pullen von heute waren innerhalb von 10 Sekunden leer, dank unserer trinkfähigen Fangemeinde. Mensch Leute, in den Bechern hätte alles drin sein können! Wir lieben euer Vertrauen!!!
Die Band geht jetzt noch schön feiern. Luise und Lynn gehen heiern.
Montag, 10.01.2011, Berlin von Elise Hartzface
Es ist Montag. Die letzten Schlüpferchen wurden trocken geföhnt und die letzten Pickel ausgedrückt. Morgen ist es soweit. Wir dürfen wieder raus spielen kommen. Und diesmal nach Leipzig.
Da waren wir das letzte mal vor drei Jahren und haben im Superkronik, rekordverdächtig, nach nur 5 Minuten, den Saal leer gespielt. Hoffen wir das es diesmal besser läuft! Wir werden berichten.
Salut…eure aufgeregten Crackhuren <3

Rockt die Bude! Wer da geht is selber Schuld
.
jo jo jo!
Der Feierabend ist versüßt. Vielen Dank liebe Lynn
ein kommentar zu freitag: wieso werden nie die spannenden zwistinischen geschichten preisgegeben??
luisenkönigin deine fleißigen arbeiterbienchen kommen dich putzen!
ich wars. arbeiterin nummer eins im zwiststaat!
xxx
luise wollte ihre nacktenfüße nicht in der dusche abstellen. es sei ihr zu kalt und eklig? jedenfalls hat sie die badelatschen prompt mit ihren starken daumenzeh und dem zeigezeh abgezwickt. ähnlich einer kneifzange!
lulu – jetzt barfuß und bar jeglicher kräfteeinteilungen in untersten körperregionen!
ich wars nochmal und für heute,
zwisti zwist!
xxx
ahhh… warum ist das tourlogbuch zu ende….?
Wie war das? Der Busen sagt nein doch das Herz schreit JA! – Das Herz ruft nach Kristeenager